#79 Reformhaus - Die Bio-Pioniere aus der Kaiserzeit im Überlebenskampf
Shownotes
Wer durch deutsche Innenstädte geht, sieht sie fast überall: Läden mit dem charakteristischen blauen Schriftzug, aus denen ein ganz eigener, würziger Geruch nach Kräutern und Getreide strömt. Für viele von uns sind Reformhäuser fest mit Kindheitserinnerungen an gesunde Lebensmittel wie Fruchtschnitten oder die erste Berührung mit Bio verknüpft. Doch hinter der vermeintlich verstaubten Fassade verbirgt sich eine interessante Unternehmensgeschichte, die bereits im 19. Jahrhundert beginnt.
In dieser Episode reisen wir zurück zu den Wurzeln der Lebensreformbewegung. Wir schauen auf die Visionäre Carl Braun, der 1887 in Berlin mit der „Gesundheitszentrale“ den Grundstein legte, und Karl August Heynen, der 1900 in Wuppertal-Barmen (in der Folge verspreche ich mich und sage Wuppertal-Bremen) das erste offizielle „Reformhaus“ eröffnete.
Selbstverständlich werfen wir auch einen Blick auf das besondere Geschäftsmodell, denn die im Jahr 1927 gegründete Genossenschaft ist kein klassischer Konzern, sondern ein Zusammenschluss selbstständiger Unternehmer mit besonderem „Burggraben”.
Viel Spaß mit Folge 79 von Unternehmen dieser Welt: Reformhaus - Die Bio-Pioniere aus der Kaiserzeit im Überlebenskampf
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Weiterführende Links zur Folge: Historie der Genossenschaft: https://reformhaus.de/pages/reformhaus-genossenschaft
Wirtschaftsdaten 2023/2024: https://vegconomist.de/unternehmen/geschaeftszahlen/reformhaus-2023-umsatz-weiter-steigern/
Die Lebensreformbewegung um 1900: https://vivani.de/das-reformhaus-geschichte-und-perspektiven/
Seminarprogramm der Akademie Oberursel: https://akademie-gesundes-leben.de/
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